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Nach dem erfolgreichen Bewerbungsanschreiben folgt meist ein Bewerbungsgespräch. Auch als Vorstellungsgespräch bekannt ist es der letzte Schritt auf dem Weg zu einer neuen Anstellung. Wenn Sie Fehler vermeiden und positive Impulse setzen, ist die Anstellung nah. Diese Tipps zeigen Ihnen, worauf es im Bewerbungsgespräch ankommt.

 

 Das Bewerbungsgespräch meistern - Fehler vermeiden und positive Impulse setzen

Das Bewerbungsgespräch

Die Aufregung vor und im Vorstellungsgespräch ist mitunter stark. Jedoch ist ein Bewerbungsgespräch ein Grund zur Freude. Das Unternehmen interessiert sich für Sie und möchte Sie besser kennen lernen und bestenfalls bei sich anstellen. Klar, dass das Vorstellungsgespräch nicht bloß ein Gespräch unter Kumpels ist. Sie hatten eine ansprechende Bewerbung eingereicht, doch damit ist nicht genug, erst eine gute Vorbereitung führt zu einem erfolgreichen Verlauf des Vorstellungsgesprächs.

 

Ablauf  eines  Bewerbungsgespräches

Es gibt verschiedene Abläufe von Vorstellungsgesprächen. Die klassische Option ist ein Bewerbungsgespräch, bei dem Sie sich mit einem oder mehreren Unternehmensvertretern treffen. Legen Sie Ihre Nervosität ab und betrachten Sie es positiv. Je mehr Unternehmensvertreter bei dem Bewerbungsgespräch, desto höher ist Ihr Wert. Bei einem Praktikanten bzw. Auszubildenden - obwohl diese Tätigkeiten für so manche Unternehmen sehr wichtig sind – würde sich das Unternehmen jeher keinen solchen Aufwand machen, viel mehr jedoch bei Anstellung für leitende Position.

Darüber hinaus kann Vorstellungsgespräch über Computer mit Live Audio- und Videoübertragung als bereits etabliert betrachtet werden. Der Vorteil ist, dass Sie sich die Anreise sparen können, dies bedeutet gleichzeitig Zeitersparnis für das Unternehmen.



Unterschiedliche Arten von Bewerbungsgesprächen

Strukturiert:   Der Personalentscheider geht seinen Fragenkatalog durch, um mehr über Sie in Erfahrung zu bringen.

Stressfragenbasiert:  Hier will der Personaler Sie aus der Reserve locken und versucht Sie z.B. mit provokanten Fragen unter Druck zu setzen.

Offen:  Bei einem solchen Vorstellungsgespräch geht der Personalleiter keine Fragenliste durch, viel mehr sucht er ein etwas lockeres und offenes Gespräch mit Ihnen.

Situativ:  Besonders in Personalentwicklung sind hierbei Rollenspiele beliebt, die helfen, sich in Arbeitssituationen zu engagieren.
 

Vorbereitung

Die Zeit zwischen der Einladung und dem Bewerbungsgespräch ist entscheidend. Je nachdem, wie gut Sie sich vorbereiten, erhöhen sich Ihre Chancen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen die wichtigsten Informationen über das Unternehmen eingeholt werden, als Quellen dienen unter anderen die richtig gelesene Stellenanzeige und die offizielle Internetseite des Unternehmens. Notieren Sie sich u.a. Folgendes: 

An welchen Standorten ist das Unternehmen tätig?
Wie ist die wirtschaftliche Situation des Unternehmens?
Wie groß ist das Produktsortiment bzw. Leistungsspektrum?
Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen?
Auf welche Werte setzt das Unternehmen?
Welche Märkte erschließt das Unternehmen bereits und welche möchte es noch erschließen?
Welche bedeutenden Ereignisse prägen die Geschichte des Unternehmens?
 

wichtige Punkte

Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie diese Punkte besonders beachten:

Ankunft:  Erkundigen Sie sich genau, wo das Vorstellungsgespräch stattfindet. Zweifelsfrei lohnt es sich nach genauerer Adresse noch einmal zu fragen. Achten Sie ggf. auf die Abteilung, den Stockwerk und den Raum.

Kleidung:  Ein gepflegtes Aussehen ist ein Muss. Die Wahl der Kleidung hängt von dem Unternehmen ab. In einer Bank sind die Dinge formeller als in einer Kreativagentur. Sollten Sie nicht in der Lage sein, das Unternehmen diesbezüglich genau einzuschätzen, halten Sie sich an das Prinzip: Besser zu gut, als zu schlecht angezogen zu sein.

Der erste Eindruck zählt: Machen Sie sich bereit, dem Personaler die Hand zu geben, auf den Augenkontakt zu achten, ihn persönlich anzusprechen und dezent zu lächeln. Seien Sie ebenso freundlich zu dem Empfangspersonal.
Eine gute Möglichkeit ist es, bereits zu Hause vor dem Spiegel zu üben.



Das eigentliche Gespräch

Es wird Ihr beruflicher Laufbahn besprochen, aber nicht nur. Das Bewerbungsgespräch dauert oft zwischen 30 und 60 Minuten und lässt sich im Großen und Ganzen in fünf Stufen unterteilen: 1. Stufe: Small Talk;  2. Stufe: Kennenlernen;  3. Stufe: Unternehmenspräsentation;  4. Stufe: Zeit für Ihre Fragen;  5. Stufe: Verabschiedung. 
Die wichtigsten Fakten hat der Personaler bereits aus Ihrem Lebenslauf.  Es kommt nicht nur darauf an, was Sie sagen oder nicht sagen, sondern auch darauf, wie Sie es sagen. Ihre Stimme, das Tempo Ihrer Sprache und Betonung. Und mit welcher Geste und Mimik unterstützen Sie das Gesagte.

Seien Sie bereit für die Fragen nach Ihren Stärken und Ihren Schwächen. Ihre Stärken sollten vor allem Eigenschaften sein, die bei der Arbeit sehr wichtig sind.
Seien Sie ehrlich, dennoch bedenken Sie, dass es nicht sinnvoll ist, Schwächen im Vorstellungsgespräch zur Sprache zu bringen, die Ihre Tauglichkeit für die avisierte Arbeitsstelle in großem Ausmaß in Frage stellen könnten. Die Aufzählung von Schwächen sollte niemals überhand nehmen.
Wählen Sie Bereiche zukünftiger Arbeitsaktivitäten und kommunizieren Sie überzeugend Ihre Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten.



Das Ende eines Vorstellungsgespräches

Wenn sich das Ende des Bewerbungsgesprächs nähert, fühlt der Bewerber oft, ob es gut verlaufen ist. Aber auch die Verabschiedung ist sehr entscheidend. Seien Sie nicht voreilig und achten Sie auf das Zeichen des Personalers. Verabschieden Sie sich persönlich und bedanken Sie sich höflich für das Gespräch mit einem Händedruck, Augenkontakt und einem freundlichen Lächeln.

 

 

So mancher Bewerber zittert regelrecht vor und im Bewerbungsgespräch. Allerdings ist ein Vorstellungsgespräch jeher ein freudiger Anlass. Das Unternehmen hat ernsthaftes Interesse an dem Bewerber, möchte ihn persönlich kennenlernen und eventuell fest einstellen. Es ist klar, dass eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nicht bloß Einladung unter Kumpels ist. Das Bewerbungsschreiben des Bewerbers hatte offenbar Anklang gefunden. Das Bewerbungsgespräch dauert oft zwischen dreißig und sechzig Minuten, denn der Personalleiter hat bereits die wichtigsten Fakten aus dem Lebenslauf erfahren. Der Werdegang des Bewerbers wird diskutiert, aber nicht nur. Der erste Eindruck zählt. Als Bewerber ist es wichtig, sich darauf vorzubereiten, dem Personaler die Hand zu geben, ihm in die Augen zu schauen, ihn persönlich anzusprechen und freundlich zu lächeln. Der Bewerber kann dies im Vorfeld vor dem Spiegel in den eigenen vier Wänden üben.

 

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